Nichts zu holen in Offenburg

Satz mit x, war wohl nichts. Nach einer schwächeren zweiten Halbzweit verliert der TV Staufen das Aufsteigerduell beim ETSV Offenburg mit 72:87. Dabei fiel die Niederlage allerdings zu hoch aus, da der Rückstand erst in den beiden Schlussminuten – auch aufgrund fragwürdiger Schiedsrichterleistungen – in den zweistelligen Bereich geriet.

Die Sharks erwischten einen guten Start in die Partie. Durch gutes Passspiel konnten offene Würfe herausgespielt werden. Die Folge: Eine 12:6-Führung nach fünf Minuten Spielzeit. Hiernach gestaltete sich die Begegnung offener. Insbesondere mit dem Ziehen zum Korb des Gegners wussten die Gäste zu selten zu verhindern. Im Angriff konnten derweil weiterhin gute Versuche erarbeitet werden. Mit einer 23:20- Führung ging es in die erste Viertelpause.

Diese Führung konnte zu Beginn des zweiten Abschnitts zunächst ausgebaut werden. Das Gefühl kam dabei auf, die Partie im Griff zu haben. Dieses Gefühl täuschte jedoch, da es Offenburg fortan verstand, nach Offensiverbounds zu erfolgreichen Abschlüssen zu gelangen. Dennoch retteten die Gäste eine kleine Führung in die Halbzeitpause (43:40).

Nach ebendieser stellte Offenburg ihre Formation in der Defense von Mann- auf Zonenverteidigung um. Unerklärlicherweise brachte dies die Sharks aus dem Schwung. Der Ball wurde entweder zu lange oder zu kurz gepasst – das richtige Maß war hingegen zu selten dabei. Hinzu kamen zu viele Ballverluste, die Offenburg – insbesondere Egon Barth (34 Punkte – )- zu Fastbreaks einlud. Dementsprechend lagen die Sharks nach drei gespielten Vierteln in Rückstand (59:65).

Der ETSV wusste im vierten Viertel seine Führung zu behaupten, ohne sich entscheidend absetzen zu können. Erst zum Ende der Begegnung hin wurde der Rückstand für Staufen – auch aufgrund fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen – zweistellig. So stellte sich beispielsweise die Frage, warum nach einer äußerst unsauberen Aktion gegen Daniel nicht auf unsportliches Foul entschieden wurde. Coach Martin und Daniel beschwerten sich danach lautstark und bekamen dafür jeweils technische Fouls. Offenburg baute hiernach seine Führung weiter aus und beendete das Spiel mit einem 87:72-Erfolf. Der Sieg der Hausherren ging zwar so in Ordnung fiel jedoch insgesamt zu hoch aus.

Noch ein Wort zu einigen Offenburger „Fans“: Aus der Sicht des Schreibers ist es noch in Ordnung, während eines gegnerischen Freiwurfs dazwischenzurufen. Falsche Shotclockangaben hineinzuschreien, ist jedoch schlichtweg unsportlich und deplatziert.

Die Sharks haben nun am Sonntag (18 Uhr) die Chance, im Heimspiel gegen den USC Freiburg II Wiedergutmachung zu betreiben. Damit diese gelingen kann, muss Staufen wieder besser verteidigen. Erneute 87 gegnerische Punkte dürften nämlich nur schwerlich zum Sieg reichen.

 

Es spielten:

Uwe (14 Punkte), Patrick (14), Valentin (12), David (10), Roman (9), Daniel (9), Andrey (3), Louis (0), Michael (1), Alex (0), Hamza (0), Tim (0).

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